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Nachrichten rund ums Wetter

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Freitag, 24.05.2013

Challenger Expedition kehrt am 24. Mai 1876 zurück

Am 24. Mai 1876 kehrte die britische Korvette HMS Challenger nach dreieinhalbjähriger Forschungsreise in ihren Heimathafen Portsmouth zurück. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Sir Charles Wyville Thomson lieferte die Challenger-Expedition unter anderem wichtige Daten über die Beschaffenheit des Ozeanbodens. Der Umfang der Daten und Proben war so umfangreich, dass es Jahrzehnte dauerte, das Material zu untersuchen. Allein 50 Bände mit Ergebnissen der Expedition wurden von John Murray, dem Assistent von Wyville Thomson, bis zum Jahr 1896 veröffentlicht. Die Expedition begründete die moderne Meereskunde (Ozeanographie).

Donnerstag, 23.05.2013

Verheerender Tornado in Oklahoma - auch bei uns in Deutschland möglich?

Tornados treten bei uns im Vergleich zum mittleren Westen der USA nur selten auf. Etwa 30 dieser kleinräumigen Wirbelstürme werden jedes Jahr in Deutschland beobachtet. Ungefähr 300 sind es in ganz Europa. Tornados entwickeln sich immer nur im Zusammenhang mit kräftigen Gewitterwolken. Ihr Lebensdauer ist auf wenige Minuten bis zu einigen Stunden begrenzt. Der Durchmesser von Tornados beträgt meist nur wenige hundert Meter, so dass die Schäden auf einen engen Raum begrenzt sind. Die Stärke der Tornados wird über die Fujita-Skala angegeben. So werden in einem F0-Tornado Windgeschwindigkeiten bis zu 120, in den extremen F5-Tornados dagegen sehr starke Windböen bis zu 500 km/h erreicht.

Mittwoch, 22.05.2013

Eisheilige noch nicht vorbei!

In Prinzip sind die Eisheiligen (Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie / 11.5. bis 15.5.) eigentlich noch nicht vorbei. Wie den geneigten Lesern bekannt sein wird, führte Papst Gregor XIII. 1592 eine Kalenderreform durch. Der nach ihm benannte "Gregorianische Kalender" brauchte dann noch bis ca. 1750 bis er sich europaweit durchsetzte. Da die Heiligen im Kalender aber weiterhin mit den alten Tagen verknüpft blieben, würden die Eisheiligen heute zwischen dem 23. und 27.Mai liegen. Und tatsächlich, in den nächsten Tagen gelangt immer wieder kühle Luft nach Deutschland.

Dienstag, 21.05.2013

Kühle und wechselhafte Woche erwartet uns!

Bisher brachte der Mai nur im Osten und Nordosten Deutschlands übernormale Temperaturen. Im Westen und Süden sowie im Nordwesten war es dagegen häufig kühl, und die Temperaturen lagen unter den 30-jährigen Mittelwerten. Und auch die kommende Woche verspricht leider eher wechselhaftes und kühles Wetter. Am wärmsten ist es dabei weiterhin im Osten und Südosten Deutschlands. Der Westen und Norden kommt dagegen immer wieder unter den Einfluss von sehr kühler Nordseeluft. So ist in den Mittelgebirgen und in den Alpentälern ab Mitte der Woche sogar wieder örtlich Bodenfrost möglich.

Wettervorhersage Deutschland

Montag, 20.05.2013

Kühler April auch in den USA!

Ähnlich wie bei uns in Mitteleuropa war auch der April in den USA insgesamt gesehen etwas zu kühl. Die Abweichung lag zwar nur bei minus 0,8 Grad, damit war es aber der kühlste April seit 1997. Die Temperaturverteiltung war dabei allerdings sehr unterschiedlich. Während es in North Dakota den kältesten April seit Messbeginn gab, war es in Kalifornien einer der wärmsten Aprilmonate. Starke Niederschläge führten im Mittleren Westen zu großflächigen Überflutungen.

Klima in den USA im April 2013 (Daten von NOAA)

Sonntag, 19.05.2013

Verheerender Zyklon über Bangladesch 1997

Ein schwerer Wirbelsturm, der über dem Golf von Bengalen an Intensität gewonnen hatte, traf am 19. Mai 1997 auf die südöstliche Küste von Bangladesh. Der Zyklon führte zu verheerenden Verwüstungen und Überschwemmungen. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Menschen von dieser Naturkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen, 1,5 Millionen wurden obdachlos. Allerdings fanden nur 500 Menschen den Tod, Zyklon-Schutzanlagen hatten viele Menschenleben gerettet. 1970 kamen etwa eine halbe Million Menschen durch einen Zyklon ums Leben, 1991 starben 138.000 Menschen durch eine Flutwelle. Das teilweise unter dem Meeresspiegel liegende Land wird regelmäßig von vernichtenden Stürmen und Überschwemmungen heimgesucht.

Samstag, 18.05.2013

Pfingsthochwasser 1999 in Bayern!

1999 kam es über das Pfingstwochenende zu einem verheerenden Hochwasser-Ereignis in Südbayern, dass 5 Menschenleben forderte und durch Dammbrüche hohe Schäden verursachte. Auch in der Schweiz und in Teilen Österreichs gab es extreme Überflutungen. Bereits in den Vorwochen hatte es am Alpennordrand häufig geregnet, die Schneeschmelze war in vollem Gange. So hatten die Pegel der Flüsse schon ein hohes Niveau erreicht, als starker Regen einsetzte, der im Allgäu und rund um Garmisch-Partenkirchen in 48 Stunden mehr als 200 Liter pro Quadratmeter brachte.

Freitag, 17.05.2013

Hurrikan-Saison im Ostpazifik hat begonnen - Alvin erster Tropensturm!

Während die Hurrikan-Saison im Nordatlantik erst am 1. Juni beginnt, hat sich im Ostpazifik schon der erste tropische Wirbelsturm entwickelt. Alvin soll sich in den nächsten Tagen vorübergehend zu einem Hurrikan der Kategorie 1 mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h entwickeln. Er bedroht aber nach den aktuellen Vorhersagen keine Landgebiete. Die Liste der Namen für die Hurrikans der Saison 2013 findet man hier: http://www.nhc.noaa.gov/aboutnames.shtml

Satellitenbild Mittelamerika

Donnerstag, 16.05.2013

Flug von Gräserpollen nimmt allmählich zu

Während die Pollensaison der Birken im Mai zu Ende geht, kommt es während dieser Zeit ganz allmählich zur Zunahme der Gräserpollen in der Luft. Über vier Monate muss anschließend mit einer mäßigen bis starken Belastung gerechnet werden. Jeder fünfte Erwachsene leidet in Deutschland am sogenannten Heuschnupfen. Die Ursache der Allergie ist dabei die Überreaktion des Immunsystems. Noch können Allergiker aber in vielen Regionen durchatmen, durchziehende Regenschauer dämpfen den Flug der Gräserpollen zunächst noch.

Allergene Belastung durch Gräserpollen

Mittwoch, 15.05.2013

Geburtstag von Reinhard Süring

Am 15.5.1866 wurde Reinhard Süring geboren. Nach seinem Studium arbeitete er am Preuß. Meteorol. Institut in Berlin. Er machte die erste offizielle Wetterbeobachtung am Meteorologischen Observatorium in Potsdam. Weltweit bekannt wurde er durch eine Freiballon Rekordfahrt am 31.7.1901 mit Arthur Berson (ebenfalls bekannter dt. Meteorologe), die sie in einer offenen Gondel bis auf eine Höhe von 10,8 km führte. Er war mit Herausgeber der "Meteorologischen Zeitschrift". Jahrelang war der "Hann/Sühring: Lehrbuch der Meteorologie" eines der Standardwerke der Meteorologiestudenten. Nach ihm ist die Reinhard-Süring-Plakette benannt, die von der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft verliehen wird.

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