Wetterwarnungen Deutschland
Entwicklung der Wetter- und Warnlage in den nächsten 24 Stunden
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Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Samstag, 29.03.2025, 20:00 Uhr
Am Alpenrand markanter Dauerregen, oberhalb etwa 1200 m Schnee, oberhalb 1500 m auch markant. Morgen gebietsweise stürmisch, im Nordosten Graupelgewitter mit Sturmböen.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Sonntag, 30.03.2025, 21:00 Uhr:
Am Sonntag zieht ein Tief nach Südschweden und lenkt dabei einen Schwall Kaltluft polaren Ursprungs nach Deutschland, die in der Südosthälfte auch bis zum Montag noch für unbeständiges Wetter sorgt.
DAUERREGEN:
An den Alpen östlich der Isar Dauerregen. Dabei bis Sonntagmorgen markante Niederschlagsmengen von 30 bis 45 l/qm in 24 bis 30 Stunden.
SCHNEEFALL:
In den Alpen oberhalb von etwa 1200 bis 1400 m bis Sonntagfrüh anhaltend Schneefall. Dabei Mengen zwischen 5 und 10 cm, in Staulagen um 20 cm. Oberhalb 1600 bis 1800 m in den Regionen östlich der Isar in Staulagen teils bis 40 cm Neuschnee. Nach kurzer Pause ab der Nacht auf Montag neue Dauerschneefalllage an den Alpen, dann auch bis etwa 800 m sinkende Schneefallgrenze.
FROST:
In der Nacht zum Sonntag vor allem in der Mitte und allgemein im höheren Bergland leichter Frost bis -2 Grad. In der Nacht auf Montag erneut im höheren Bergland leichter Luftfrost.
STURM:
In der Nacht zum Sonntag im Nordwesten auffrischender Wind aus Südwest. Dabei in Küstennähe zunehmend Windböen bis 60 km/h (7 Bft), unmittelbar an der Nordsee zunehmend stürmische Böen oder Sturmböen um 75 km/h (8 bis 9 Bft).
Am Sonntag im Tagesverlauf weiter auffrischender Südwestwind, später auf West bis Nordwest drehend. Dabei von der Nordsee bis in die östliche Mitte verbreitet starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 70 km/h (7 bis 8) Bft). Daran angrenzend Richtung Nordosten und Westen oftmals Windböen bis 60 km/h (7 Bft), nur ganz im Nordosten und in den Niederungen Südwestdeutschlands voraussichtlich keine Warnungen. An der Nordsee bei auflandigem Wind Sturmböen bis 85 km/h (9 Bft), ebenso in den Kammlagen der nördlichen und östlichen Mittelgebirge sowie auf den Alpengipfeln. Auf dem Brocken schwere Sturmböen bis 100 km/h (10 Bft). In der Nacht auf Montag wieder nachlassender Nordwestwind.
GEWITTER:
Am Sonntag tagsüber in der Nordosthälfte einzelne Gewitter, teils mit Sturmböen bis 85 km/h (9 Bft) sowie Graupel.
Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 30.03.2025, 05:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Marcus Beyer

In den 80er-Jahren verzeichneten Gebäudeversicherer noch durchschnittliche Sturmschäden im Wert von etwa 500 Euro. Im letzten Jahrzehnt waren es bereits um die 1000 Euro und 2021 kostete ein durchschnittlicher Schaden durch Hagel oder Sturm sogar 2151 Euro. "Die jährliche Versicherungsprämie für einen adäquaten Schutz des materiellen Schadens kostet dagegen deutlich weniger und der deckt sogar noch vielfach größere Schäden bis zum Totalverlust eines Gebäudes ab, wissen erfahrene Versicherungsmakler. "Wer sich richtig versichert, nimmt die nächste Unwetterwarnung viel gelassener auf.", weiß Versicherungsexperte Ferdinand Steiner von der FinanzSchneiderei.
Von ihnen erhalten Sie nicht nur die Angebote einer Versicherungsgesellschaft, sondern einen Marktüberblick zu den besten Tarifen für alle Versicherungsarten. Bei Beitragshöhe oder Versicherungsleistungen gibt es vielfach große Unterschiede zwischen den Versicherern. Nach einer Analyse des persönlichen Bedarfs suchen Makler für Sie hier nach optimal passenden Versicherungsangeboten. So erhalten Sie für sich, Ihre Familie oder Ihr Eigentum ebenso guten, umfangreichen wie bezahlbaren Schutz mit den wichtigsten Versicherungen. Für eine Immobilie gehört die Wohngebäudeversicherung unbedingt dazu.
In einem guten Wetterlexikon finden Sie detaillierte Erläuterungen zu den Umwelt- oder Wetterereignissen, die Ihnen und Ihrer Immobilie zustoßen können. Die meisten davon sind mit einer Wohngebäudeversicherung abgesichert: Sturm und Hagel oder auch Blitzschlag. Dazu übernimmt diese Versicherung weitere Schäden durch
• Explosion oder Implosion • Feuer • Leitungswasser oder • Überspannung.Ein Versicherungsmakler wird Sie ebenfalls darauf hinweisen: Manchmal kommt es nicht nur zu einem Teil-, sondern zu einem Totalschaden. Die Versicherungssumme sollte deshalb immer den gesamten Immobilienwert abdecken und zum gleitenden Neuwert vereinbart werden. Durch diese Tarifgestaltung steigt die Versicherungsprämie zwar jährlich um ein paar Prozentpunkte, aber Sie haben stets die Gewissheit, dass Sie bei einem Komplettverlust eine gleichwertige neue Immobilie erhalten. Bei immer weiter steigenden Baukosten schützt die Neuwertklausel gegenüber einer fixen Versicherungssumme vor einer kontinuierlich wachsenden Unterversicherung. Bestimmte Umweltschäden sind jedoch nicht automatisch in der Wohngebäudeversicherung eingeschlossen.
Wenn Sie aktuelle Wetter- und Unwetterwarnungen verfolgen, erhalten Sie rechtzeitig Informationen zu Ereignissen wie Starkregen und der Gefahr von Überschwemmungen. Die Schäden in Folge solcher Extremwetterereignisse sollten immer mit einem Versicherungsschutz abgesichert sein. Diesen sogenannten Elementarschutz gibt es als Erweiterung der Wohngebäudeversicherung oder als separate Elementarschutzversicherung.
Die Bezeichnung Wohngebäudeversicherung deutet es bereits an: Der Versicherungsschutz umfasst hier nur Objektschäden. Gleiches gilt für den Elementarschutz. Alles, was Sie an Einrichtung und Möbeln, Elektronik und weiteren Wertgegenständen im Gebäude haben, ist dadurch nicht versichert. Hier kommen nach einem Schaden jedoch ebenfalls schnell Neubeschaffungskosten im fünf- oder sogar sechsstelligen Bereich zusammen – erneut Beträge, die wohl nur wenige durch Erspartes leicht und schnell aufbringen können. Eine Hausratversicherung springt jetzt ein und übernimmt die Kosten für die Wiederbeschaffung und eine neue Einrichtung. Mit einer passenden Versicherungssumme gehört auch diese Police deswegen unbedingt zur Versicherungsgrundausstattung – nicht nur für Eigentümer, sondern auch für Mieterinnen und Mieter. Dabei wird für alle zusätzlich Schaden durch Einbruch oder Vandalismus mitversichert.