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Wetterlage in Europa

Samstag, 28.02.2026 (13 Uhr)

Ein Tief über der Nordsee lenkt Regengüsse über den Norden Mitteleuropas, aber im Süden bleibt es meist trocken. In Tschechien herrscht zäher Nebel, in Österreich und in Polen ist es dagegen recht freundlich. Unter Hochdruckeinfluss gibt es an der Adria fast ungestörten Sonnenschein. Im westlichen Mittelmeerraum wird die Sonne von hohen Wolken teilweise etwas abgeschirmt, aber es bleibt trocken. Am östlichen Mittelmeer scheint ebenfalls häufig die Sonne.

Aktuelle Wetterlage am 28.02.2026
Wetterlage Erklärung

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Was bedeuten die Symbole auf den Karten?

Eine blaue Linie mit Dreiecken stellt eine Kaltfront dar, d. h. kalte Luft dringt gegen warme Luft vor. Dazu gibt es noch die Warmfront als rote Linie mit Halbkreisen, bei der sich die warme Luft gegen vorgelagerte kalte Luft in Bewegung setzt. Da die warme Luft leichter ist als die kalte Luft, gleitet sie langsam auf die kalte Luft auf. Die dritte meteorologische Front ist die Okklusion, praktisch ein Zusammenschluss aus Kalt- und Warmfront. Die Kaltfront ist schneller als die Warmfront und holt diese im Laufe der Entwicklung des Tiefdruckgebietes ein. Die Okklusion wird in der Farbe lila durch eine Kombination von Dreiecken und Halbkreisen markiert. Zusätzlich erscheinen in den Bodenwetterkarten vor allem in den Sommermonaten noch mit Federn gekennzeichnete gelbe Linien. Sie markieren sogenannte Konvergenzlinien, an der in den unteren Schichten Luft aus verschiedenen Richtungen zusammenströmt und aufsteigt. So können sich im Bereich dieser Konvergenzlinien bevorzugt kräftige Schauer und Gewitter entwickeln. Üblicherweise entstehen Konvergenzlinie im Warmluftbereich vor einer Kaltfront.

In der Europa-Bodenkarte sind zudem rote Warm- und blaue Kaltluftpfeile eingetragen, die die Bewegung von warmer und kalter Luft kennzeichnen. Bei den dünnen schwarzen Linien handelt es sich um Isobaren, Linien gleichen Luftdrucks. Je dichter die Isobaren beisammen liegen, desto stärker weht der Wind in dieser Region. Aus der Lage der Hoch- und Tiefdruckgebiete kann man zudem die Windrichtung ermitteln, im Tief weht der Wind gegen den Uhrzeigersinn, im Hoch mit dem Uhrzeigersinn. Beispielsweise können Segler aus dieser Karte die zu erwartende Windrichtung und -geschwindigkeit ablesen.

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